Ab September werfen Bäume und Sträucher vermehrt ihre Blätter ab.

Für viele ist das bunte Herbstlaub lästig und „Mist“, dabei kann es auf so viele Arten wiederverwendet werden.

 

Wofür ihr das Laub in eurem Garten verwenden könnt erfahrt ihr hier:

 

1.) Das Herbstlaub mähen

Wenn das Laub die Rasenfläche bedeckt, empfehlen wir statt des Rechens einfach den Rasenmäher zu schnappen und den Rasen samt Herbstlaub zu mähen und so das Laub zu zerkleinern.

Das spart nicht nur das Zusammenrechen sondern dient sogleich noch als natürlicher Bodenverbesserer für die Rasenfläche, der den Boden den ganzen Winter schützt.

Einfach den Rasenmäher auf die höchste Schnitthöhe stellen und über die Blätter mähen.

 

2.) Laubkompost herstellen

Wer von euch einen Komposthaufen im Garten hat, kann diesen mit dem abgefallenen Laub füllen und somit selber Laubkompost herstellen.

Um das Verrotten zu beschleunigen, kann man Rasenschnitt und Häckselgut hinzugeben.

Wichtig ist außerdem darauf zu achten, dass die Blätter zwar feucht, keinesfalls aber nass sind.

Damit der Inhalt genug Sauerstoff bekommt, sollte er einmal im Monat umgedreht werden - so hat man guten Kompost, den man perfekt für seine Pflanzflächen verwenden kann.

 

3.) Mulchen mit Herbstlaub

Eine gute Alternative zur Entsorgung bietet die Verwendung als Mulchmaterial.

Einfach die Blätter zusammenrechen - bei großen Blättern sollten diese etwas zerkleinert werden - und als 5-7 Zentimeter dicke Schicht bei Pflanzen- und Blumenbeeten aufbringen.

Laubmulch tut Pflanzen gut, die ursprünglich im Wald oder am Waldrand wachsen.

Dazu zählen auch Nutzpflanzen wie Himbeeren oder Erdbeeren.

 

4.) Eichenlaub für Rhododendren 

Da das Eichenlaub im Gegensatz zu anderen Blättern aufgrund seines hohen Gerbsäureanteils nicht so schnell verrottet, ist das frische Laub der beste Mulch für Rhododendronbeete.

Grund dafür ist, dass das Eichenlaub beim Verrotten Säure freisetzt und somit den pH-Wert des Bodens senkt - ideal also für Pflanzen, die keinen hohen pH-Wert vertragen.